Herr Derndinger, wofür steht der Name LAP? LAP steht für Leader’s Advisory Point. Mit diesem Namen wollen wir verdeutlichen, dass wir unter der Unterstützung unserer Klienten mehr verstehen als klassisches Consulting. Neben der Entwicklung von Ideen und Strategien ist es uns genauso wichtig, auf die Manager als Individuen einzugehen und ihnen aus ihrer ganz persönlichen Situation heraus bei der Umsetzung zu helfen.

Können Sie uns hierfür ein Beispiel geben? Top-Führungskräfte sehen oft sehr klar ein Problem, wissen jedoch nicht, wie sie es lösen können oder sind sich unsicher, welchen Weg sie einschlagen sollen. Dabei liegt der Schlüssel zum Erfolg aber oft schon in den eigenen Gedanken und Erfahrungen verborgen. Deshalb halten wir es für enorm wichtig, mit unseren Klienten gemeinsam in Workshops oder im Rahmen eines Business Coaching die besten Lösungen zu erarbeiten. Nur so können unsere Klienten ihr Potenzial an Know-how und Erfahrung optimal nutzen und mit unseren Ideen als Berater verbinden.

Dr. Wohllebe, was unterscheidet LAP von anderen Unternehmensberatungen? Das Team. Wir alle haben langjährige praktische Erfahrungen bei Top-Unternehmensberatungen und als Top-Führungskräfte bei herausragenden Unternehmen gesammelt. Erfolgsgeschichten werden in der Wirtschaft oft dadurch geschrieben, dass Unternehmen ihr Know-how und ihre Erfahrungen aus verschiedenen Disziplinen bündeln. Dadurch wird das Angebot für den Kunden erst „rund“. Wir können nicht nur Konzepte erarbeiten, sondern wir haben auch ein Gefühl dafür, was in der Praxis bei der Implementierung funktioniert.

Welche „interdisziplinäre“ Erfolgsgeschichte hat Sie am meisten beeindruckt? Die von Michael Schumacher. Schnelle Fahrer hat es in der Formel 1 schon immer gegeben. Aber hier handelt es sich um einen Champion, der nicht nur Erfahrungen auf der Rennstrecke sondern auch aussergewöhnliches technisches Verständnis für das Fahrzeug mitbringt. Nur so war es möglich, den Ingenieuren die entscheidenden Entwicklungshinweise zu geben, die den jeweiligen Rennstall bis ganz an die Spitze gebracht haben.

Dr. de Groot, warum sehen Sie Ihre Klienten bei LAP gut aufgehoben? Durch die Kombination von Erfahrung und Flexibilität. LAP ist im Gegensatz zu den sehr grossen Beratungshäusern flexibel in der Form der Unterstützung, von Consulting über Coaching bis im Einzelfall auch zu Interim Management und in der Vereinbarung der Kapazitäten. Oft wollen unsere Klienten auch eine „Sprint-Studie“, die ihnen kurzfristige Erfolge oder Erkenntnisse bringt. Wir können grössere Beraterteams anbieten, müssen es jedoch nicht. Unsere Klienten bestimmen Umfang und Art der Unterstützung, nicht wir als Berater.

Sie kennen neben dem deutschen auch den Schweizer Markt sehr gut. Was bedeutet das für die regionale Ausrichtung von LAP? Als Wahlschweizer lebe und arbeite ich schon seit vielen Jahren in Zürich. Dadurch haben wir Kontakte in den Markt der Schweizer Versicherer und Banken. Wir freuen uns daher sehr, dass wir auch auf unsere Klienten in der Schweiz mit ihren individuellen wirtschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten zielgerichtet eingehen können.

Meine Herren, welche Art von Projekten begeistert Sie besonders und wo liegen dabei Ihre besonderen Stärken? Herr Derndinger:
Mich reizen besonders Projekte und Situationen, bei denen inhaltliche Fragen mit schwierigen Veränderungsprozessen zusammenkommen. Die entscheidenden Assets in unserer Industrie sind die Menschen. Daher sind Konzepte nur dann gut, wenn sie die Mitarbeiter bewegen und deren Verhalten ändern.

Dr. Wohllebe:
Meine grosse Leidenschaft gehört Wachstum und Vertrieb. Mich fasziniert immer wieder, wie das richtige Zusammenspiel zwischen emotionalen Kaufentscheidungen und der optimalen technischen Unterstützung Organisationen nach vorne bringen kann. Ich fühle mich als Unternehmer, und was gibt es da schöneres als nach oben unbegrenztes Wachstum?

Dr. de Groot:
Mich motivieren besonders die individuellen Herausforderungen unserer Kunden. Je komplexer ein Problem erscheint, desto mehr fühle ich mich herausgefordert, zu einer Lösung beizutragen. Der Clou besteht darin, die Ergebnisse am Ende wieder zu einem praxistauglichen Umsetzungsvorschlag zusammenzufügen.